INTERNET

Es gibt deutliche Fortschritte beim Gigabit-Ausbau in Deutschland. Ausreichend ist das aber noch lange nicht, meint der VATM-Präsident Martin Witt. (VATM, Studie)

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Klimaschutzprogramm beschlossen. Neben batteriebetriebenen Elektroautos sollen die Wasserstofftechnik und synthetische Kraftstoffe gefördert werden. Für die Installation privater Ladesäulen soll es Geld geben. (Elektroauto, Internet)

Erst hat Netzpolitik.org gemeinsam mit mehreren NGOs den Trojaner-Hersteller Finfisher verklagt, jetzt geht dieser gegen die Berichterstattung des Blogs vor. Unterschriebe Netzpolitik.org die geforderte Unterlassungserklärung, dürfte man nicht mehr über die eigene Klage berichten. (Markus Beckedahl, Internet)

Mit Hilfe der App Hkmap.live konnten Protestler in Hongkong die Standorte von Polizeieinheiten einsehen und ihnen aus dem Weg gehen. Apple hat die Anwendung nun aus dem App Store entfernt - nach Kritik der chinesischen Führung. (Apple, iPhone)

Nach dem Anschlag von Halle hat Twitch das Video des Attentäters schnell gelöscht. Erst vor wenigen Tagen vereinbarten IT-Konzerne und EU-Kommission ein "Krisenprotokoll" für solche Situationen. (Soziales Netz, Wordpress)

Sticht Richard Branson seine Konkurrenten Jeff Bezos und Elon Musk beim Rennen zum Mars aus? Sein Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit will zusammen mit polnischen Partnern den ersten privaten Satelliten in die Umlaufbahn des Nachbarplaneten bringen. (Virgin Galactic, Technologie)

Facebook sortiert auch Minderjährige als "interessiert an" Glücksspiel und alkoholischen Getränken in seine Werbekategorien ein. Mit diesen können Unternehmen die Minderjährigen gezielt ansprechen. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle. (Facebook, Soziales Netz)

IT-Konzerne wie Google oder Amazon sollen mehr Steuern in ihren Absatzmärkten zahlen. Eine Höhe für eine globale Mindeststeuer nennt die OECD jedoch nicht. (Politik/Recht, Apple)

Wer sich im Ballungsraum von Phoenix, Arizona, bisher ein Waymo gerufen hat, fuhr nie allein: Hinter dem Steuer saß zur Sicherheit immer noch ein Mitarbeiter, um notfalls eingreifen zu können. Künftig sollen jedoch auch komplett fahrerlose Wagen zum Einsatz kommen. (Waymo, Google)

Zwar äußert die Führung des Code-Hosters Github moralische Bedenken gegenüber der US-Einwanderungspolizei ICE, die Verträge werden trotzdem verlängert. Mitarbeiter stellen sich deshalb gegen das Unternehmen. (Github, Open Source)

Eine australische Konferenz lädt zwei Sprecher aus und fordert Änderungen an Vorträgen - auf Bitten der australischen IT-Sicherheitsbehörde, die eng mit den dortigen Geheimdiensten verflochten ist. (Überwachung, Datenschutz)

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen. (Ladesäule, RFID)

Vodafone hat einen Stellenabbau bei Unitymedia angekündigt. Laut einem Experten könnte rund ein Drittel der Arbeitsplätze wegfallen. (Wirtschaft, Vodafone)

Das von Google initiierte AMP-Projekt zum Beschleunigen mobiler Webseiten wird künftig unter dem Dach der OpenJS Foundation gepflegt. Google bleibt dem Projekt als starker Förderer erhalten. (AMP, Google)

In den Tarifen Callya Smartphone Special und Callya Smartphone Allnet Flat können Nutzer künftig ohne Mehrkosten 25 Prozent mehr Datenvolumen verwenden. Außerdem können Kunden die Vodafone-Tarife auch für Telefonate und SMS in der EU verwenden. (Vodafone, Internet)

Alexei Leonow war der erste Mensch, der im Weltraum ein Raumschiff verließ. Später traf er sich mitten im Kalten Krieg mit Amerikanern im Orbit. (Nachruf, Raumfahrt)

Netzwerkbetreiber haben einige Probleme beim Einsatz von verschlüsselten DNS wie DNS-over-HTTPS. Die IETF will diese lösen und damit den Einsatz der Technik erleichtern. (DNS, Internet)

Deutsche Glasfaser hat sich bei einer Ausschreibung gegen andere Bewerber durchgesetzt. Es soll das derzeit größte FTTH-Förderprojekt in Deutschland sein. (Deutsche Glasfaser, Glasfaser)

Nach dem rechtsextremistisch motivierten Attentat in Halle gibt Bundesinnenminister Horst Seehofer in einem Interview der "Gamerszene" eine Mitschuld und kündigte mehr Überwachung an. Kritiker werfen ihm eine Verharmlosung des Rechtsextremismus und Inkompetenz vor. (Killerspiele, Datenschutz)

In China soll es ab Dezember Telefonnummern oder Internet-Anschlüsse nur noch mit Identitätsfeststellung per Gesichtserkennung geben. Eine entsprechende Regelung wurde kürzlich erlassen und soll auch für bereits registrierte Anschlüsse gelten. (Gesichtserkennung, Datenschutz)

Ob Wohnung oder Haus: Smart soll es bitte sein. Und wenn das nicht von Anfang an klappt, soll die Nachrüstung zum Smart Home so wenig aufwendig wie möglich sein. Dafür kommen vor allem Funklösungen infrage, wir stellen die gebräuchlichsten vor. (Smart Home, WLAN)

Auf Drängen des Kanzleramts verzichtet Berlin auf ein Verbot der chinesischen Mobilfunk-Technik. Koalitionspolitiker kritisieren die Entscheidung. (5G, Datenschutz)

Es habe nicht am Datenschutz gelegen, dass Terroristen in den vergangenen Jahren nicht aufgehalten wurden, erklärt der Datenschutzbeauftragte Kelber. Derweil streitet die Regierung um Datenschutzabbau und Hintertüren in Messengern. Diese könnten aber auch von Kriminellen genutzt werden, warnt Kelber. (Überwachung, Instant Messenger)

Das Security-Team von Mozilla will den Firefox-Browser besser gegen Code-Injection-Lücken härten, verzichtet dafür auf Inline-Aufrufe in den eigenen About-Seiten und hat die Nutzung der eval()-Funktion überarbeitet. (Firefox, Browser)

Das Riesenflugzeug Stratolaunch Carrier wechselt den Besitzer: Ein bisher unbekannter Käufer hat das von Paul Allen gegründete US-Raumfahrtunternehmen Stratolaunch übernommen. Der möchte offensichtlich die Geschäfte weiterführen. (Raumfahrt, Paul Allen)

Der Datenschützer Johannes Caspar will den 5G-Quellcode von Huawei einsehen lassen, was der Ausrüster bereits zugesichert hat. Europäische Lösungen seien kaum vorhanden. Und US-Lösungen von Cisco könnten auch "Bedenken auslösen". (Huawei, Datenschutz)

Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal. (Urheberrecht, Amazon)

Mit Gutschriften für die eigene Cloud-Platform will Amazon große und wichtige Open-Source-Projekte sponsern. Neben Java- und Cloud-Technik hebt Amazon dabei zunächst vor allem die Sprache Rust hervor. (AWS, Amazon)

Die Telekom hat neue Tests für Fixed und Mobile Connectivity begonnen. Converged Connectivity soll Kosten sparen und den Nutzer automatisch zwischen Mobilfunk und Wi-Fi verbinden. (Telekom, WLAN)

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden. (Hacker, Server)

Meetup ändert seine Preisstruktur und dürfte damit viele Nutzer verärgern. Künftig sollen Teilnehmer eine Gebühr von 2 US-Dollar zahlen. Bisher funktionierte Meetup so, dass nur Organisatoren zahlen mussten. (Web Apps, Internet)

AVM hat mit den Fritzboxen 5550 und 5530 Geräte für alle gängigen Glasfaseranschlüsse in Europa gebaut. Einer der Router eignet sich auch für G.fast und kann dabei etwas Besonderes. (AVM, DSL)

Der Nachfolger des Google Wifi heißt Nest Wifi und besteht aus einem WLAN-Router und einem separaten Access Point. Die neuen Geräte sollen eine bessere Verbindung bieten und vor allem auch im Regal gut aussehen. (Google, WLAN)

Auf einem Forum der Festnetzbetreiber erklärt Huawei, dass 5G ohne Glasfaser keine Grundlage habe. Glasfaser sei die beste, vielleicht die einzige Wahl. (Huawei, Glasfaser)

Tweets, die den Twitter-Regeln widersprechen, werden gelöscht. Das gilt allerdings nicht für Tweets von Politikern, diese werden seit Sommer jedoch markiert. Jetzt möchte Twitter auch deren Reichweite einschränken. (Twitter, Soziales Netz)

Huawei hat im dritten Quartal rund 29,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Weltweit wurden mehr als 60 kommerzielle Verträge für 5G abgeschlossen. (Huawei, FCC)

IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch. (Arbeit, SAP)

Die Diskussion um Geschäfte mit moralisch fragwürdigen Kunden will Code-Hoster Gitlab nicht führen und einfach alle Kunden akzeptieren. Den Angestellten werden zudem politische Diskussionen verboten. (Gitlab, Open Source)

Der staatliche australische Betreiber NBN Co wehrt sich gegen das schlechte Abschneiden seines Netzes in Speedtest. Es gehe um mehr als MBit/s. Doch die Absage an FTTH hat das Projekt NBN weitgehend entwertet. (Glasfaser, Telekommunikation)

Huawei hat Komponenten für den Glasfaserausbau entwickelt, die das Spleißen überflüssig machen sollen. Statt in 360 Minuten könne mit End-to-End-Plug-and-Play der Prozess in nur 36 Minuten erfolgen. (Huawei, Glasfaser)